Umweltschutz bei Gunvor Deutschland

Das Thema Umweltschutz ist ganz besonders bei der Herstellung und dem Vertrieb von Produkten wie Heizöl und Kraftstoffen an den Bereich der Arbeitssicherheit gekoppelt. Denn die Konsequenzen von Lücken in der Sicherheitsarbeit wären neben den Gesundheitsrisiken für unsere Mitarbeiter auch erhebliche Umweltschäden.

Gunvor setzt sich nachdrücklich für die Integration nachhaltiger Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzpraktiken („Safety, Health and Environment“, SHE) in seine täglichen Arbeitsabläufe ein. Wir tun dies auf allen Ebenen unseres Unternehmens. Diese nachhaltigen SHE-Arbeitspraktiken bedeuten kontrollierte und geringere SHE-Risiken für unsere Mitarbeiter und Vertragspartner, die Gemeinschaft, unser Unternehmen und unsere Aktiva.

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein wichtiges unternehmerisches Ziel für uns. Sie sagen „Wie geht das?“ Ein Mineralölunternehmen und nachhaltiges Wirtschaften passen nicht zusammen! Das geht und zwar so:

Gunvor Deutschland – Verkauf und Ausfuhr:

Unser moderner Fuhrpark besteht aus Tankfahrzeugen mit Euro 6. Neuste Sicherheitssysteme unterstützen den Fahrer beim defensiven Fahrverhalten. Sicherheit ist bei uns „Chefsache“

Zur Unterstützung einer effizienten Disposition haben wir vor vielen Jahren die Software Optitool eingeführt. Die gefahrenen Kilometer zwischen unseren Kunden konnten nachhaltig reduziert werden – das spart Kraftstoff.

Gunvor Premium Produkte führen sowohl beim Heizöl wie beim Diesel zu einer Reduzierung des Verbrauchs. Mehr unter Heizöl & Kraftstoffe.

Um kleinere Modernisierungsmaßnahmen finanziell zu fördern, haben wir und unser Partner Boerger Tankservice die Aktion „TANK FIT“ gestartet.

Wir vermitteln gerne regionale Ansprechpartner für moderne Ölheizungen. Moderne Ölheizungen in Verbindung mit Hypridlösungen verbrauchen bis zu 50 % weniger Heizöl.

Gunvor Raffinerie Ingolstadt – Produktherstellung:

In der Raffinerie fallen große Mengen an Wärme an, die im Raffinerieprozess nicht genutzt werden können: Tests ergaben, dass das Temperaturniveau ausreicht, um Fernwärme zu erzeugen. Die Fernwärme wird in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Ingolstadt eingespeist. Durch den Wärmeverbund reduziert sich zwar nicht der CO2-Ausstoß der Raffinerie, jedoch der der Stadtwerke Ingolstadt sowie deren Kunden und somit in der Region.

Ein Großteil des Stroms für die Raffinerie wird im eigenen Kraftwerk erzeugt. Bei dem Raffinerieprozess fällt leichtes Gas an, welches zur Befeuerung der Kessel eingesetzt wird. Mit Wasser wird in den Kesseln Dampf erzeugt. Mit dem Dampf werden die drei Turbinen zur Stromerzeugung angetrieben und der größte Teil des benötigten Stroms erzeugt.